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Sonnenuntergang auf der Schrattenfluh
mit Freunden vom Studium.
Und die Eltern Dann, irgendwann, ist es ausgesprochen. Der Vater
Mit meinen Eltern rede ich über alles. Wir unterstützen zögert kurz. «Weisst du, ich würde lügen, wenn ich
uns gegenseitig und begegnen uns auf Augenhöhe. Ich weiss, sagen würde, ich hätte keine Vorurteile. Aber du und
sie würden alles für mich tun. dein Freund könnt mir helfen, diese Vorurteile los-
Trotzdem war es schwierig, es ihnen zu sagen. Vermutlich zuwerden. Dann schaffen wir das alle zusammen.»
wollte ich sie oder das Bild, das sie von mir hatten, nicht ent-
täuschen. Noch stärker als diese Angst aber war der Gedanke:
Wenn ich es meinen Eltern sage, ist es Realität. Dann ist es in Meinem Mami habe ich es zuerst gesagt. Sie lächelte nur
meinem Leben, unausweichlich. und meinte: «Das isch mer doch gliich, s einzig Wichtige isch,
dass du glücklech bisch!» Damit war die Sache geklärt.
Die Hände sind schweissnass, der Knoten im Hals will
sich nicht lösen. Fast zwei Stunden sind vergangen seit
«Papi, ich muss dir was sagen».

