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           Josef Ehrler

           Ufbruch in ä nöji Heimat


















                                      Nachem Universitätsabschluss as Sekundarlehrer ha mi uf d Stöuesuechi gmacht, zersch i mim
                                      Heimatkanton Schwyz, und wo deert niene öppis Passends frei gsi isch, ou z Luzärn. Scho nach
                                      churzer Zit han i vom Erziehigsdepartemänt sibe Gmeinde zur Uswaau übercho, won i aafangs
                                      Schoujahr e Stöu chönnti aaträtte. Däzue bin i no gfrägt worde, öb i nid scho vor Oschtere e
                                      Ushüufs-Stöu z Beromöischter chöig aaträtte. Das Aagebott han i gärn aagnoh. Deert han i aber
                                      nume drei Wuche chönne bliibe, wüu d Stöu nach Oschtere scho vergäh gsi isch.
                                          I dere Zit ha mer d Vor- und Nachtöu vo de freie Stöue düre Chopf la gah und mi schlussänd-
                                      lech für Äntlibuech entschide. D Schoupfleg isch no so froh gsi, dass si so glii eine übercho hei,
                                      und mich sofort fürnes Jahr gwääut. Ich ha natürlech Fröid gha, aber die het nid lang dduuret.
                                      Es paar Täg später het mi nämlech e Nachberi a ds Telefon grüeft. (Mier säuber hei no gar keis
                                      gha.) Am Telefon isch de Äntlibuecher Schoupflegepresidänt gsi und het gseit, eigentlich hätte
                                      si e Lehrer für di naturkundleche Fächer gsuecht, und ich sig ja e Phil-Einer (Sprach und
                                      Gschicht), wi si gseh heige. Si hätte itz e Phil-Zwöier. Öb i nid zugunschte vo däm würd verzichte.
                                      Und wüu mier scho vo Jugend uf glehrt worde si, üs nid vorzdränge, bin i haut zrugg gstande.
                                      (D Äntlibuecher hei do schlussändlech gliich eine für di sprachleche Fächer müesse näh, wüu
                                      sä «mi Ersatz» het la hocke und d Stöu z Sämpach vorzoge het.)

                                          Während minere Ushüufszit z Beromöischter het mi ds Erziehigsdepartemänt nachere
                                      zwöite Wunsch-Stöu gfrägt. Do han i gseit, si chöige mi deerthii schicke, wo si wöuge, es sig
                                      mer gliich, wo äne. Und das isch do Marbach gsi. Mi Sekundarlehrer-Kolleg z Möischter, wo scho
                                      churz vor de Pensionierig gstande isch, het verzöut, anno Achtzähni, auso genau vor vierzg
                                      Jahre, heig är a de Sek z Marbach Schou gha. A eis Meitschi töig er sich no hütt erinnere: a ds
                                      Marili Lötscher, ds «Gmeindammes Marili» heig mer äm gseit.
                                          De Name Marbach han i aube ufem Wägwiiser glääse, wenn i im Zug zur Uni Fiburg bi Wigge
                                      verbiigfahre bi. Ich ha mer vorgstöut, es göig vo hie ewäg dürhindere, ds Taau wärdi änger und
                                      änger, bis mer zhindersch ane Ort chäm, wo zringetum vo höche Föuse iigrahmt sig. Aber öppe
                                      es Jahr lang wärd is deert scho ushaute, ha mer gseit. Nume: D Vorsehig het öppis anders mit
                                      mer im Sinn gha. Zu mim grosse Glück!


                                          Am Donnschtig i de Oschterwuche bin i mitem Gmeindamme zäme bim Pfarrer und Schou-
                                      pflegpresidänt zum Zmittag iiglade gsi. Es het gschtürmt und gschneit win e Näbu, won i im
                                      Poschtouto vo Wigge uf Marbach gfahre bi. Aues isch wiiss gsi, linggs und rächts vo de Strass
                                      het mer nüt gseh, und so han ich mis Büud vo Marbach ou nid müesse ändere.
                                          Nachem Mittagässe isch mer mis Zimmer i de «Obere Beckerei» zeigt worde. D Schlummer-
                                      mueter het Marie Lötscher gheisse und – dä Zuefau! – es isch das Marili gsi, won i z Beromöisch-
                                      ter ds erschtmaau vonem ghört ha. Und wüu’s miteme Lötscher ghürate gsi isch, het’s äbe gäng
                                      no Lötscher gheisse. Nume isch das eine vo ds «Türgge» gsi, nid eine vo ds «Gmeindammes».
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