Page 137 - 011021023003___01_06.indd
P. 137
135
Du merksch, d Luune vo dr Chats Ratz Fatz isch no nüd Am andere Tag het dr Buur nid schlächt gstuunet, woner
besser. «Itz tue doch nid äso!», zängglet d Geiss Gerharda do isch gah Höi iegää! D Chatz Ratz Fatz hocket mit zwe ganz ko-
dri. Ou sie wär nämlech eigentlech lieber chli a dr Wärmi und mische «Ohrewäärmer» ufem Lääger und schläcket Gläck usem
het scho mängisch niidisch zum Hüenderstäuti übere gspienz- Baare.
let. «D Gluggere Gloria mues doch zuegää, dases d Hüender Verusse fäcklet d Gluggere Gloria uf dr Matte zringetum
eigentlech am schönste vo aune ufem ganze Hoof hei und so und wot auem aa muuse. D Müüs hei d Büüch vor lache, so ver-
richtig verhätschelet wärde!», zigglet d Gerharda, die Schnä- chutzet gseht sie afe uus.
derigäx. Aber wemer im Hüenderfärech naafräägt, de töönt
das ganz anderscht: Sit dr Ziitumstöuig sig dr Güggu nämlech
so dürenänd, dass är gäng ä Stund ds glii aaföig chräije und sie
heig de Schnabu so vou, das sie wöug uuszieh, weiblet d Glug-
gere Gloria umenand.
Sogar dr Schwizerschägg-Chünggu Chlöis het öppis ds
chlamse. Langsam, aber sicher isches ihm i sim chliine Hase-
chrumme ds äng und är tröimt scho lang vonere rächte Hütte –
zum Bispöu die vom Bäärner Sennehund Hans-Heinrich! Dr
Hans-Heinrich hingäge sinniert dranume, Vegetarier ds wärde,
wöu d Gotlettchnöche vöu ds guet abgnaged si, sit dr Buur bim
Zahnarzt gsi isch. Und emänd mues do d Chueh Chresi gliich
ou zuegää, dass ihre scho lang uf d Närve git, bim Chrippespöu
gäng dr Ochs ds spiele. Vöu lieber wär sie doch im Huustage dr
Osterhaas! Wöud dürenand chifle d Tier vom Arvehübili, wär
dases itz ächt besser aus die andere het. Und sie si sich einig:
Das Kätsch würd ufhöre, wenn mer ab sofort eifach daas Tierli
Mundart
dörft sii, wo mer wet!
LOKALES
KINDER

