Page 41 - 011021023003___01_06.indd
P. 41

39








                                                                                                                                 AKTUELLES







                                                                                                                                 AKTUELLES








                                                                                                                                 AKTUELLES




                   In Teilgruppen gingen wir den                         Jede Person machte im Verlauf des
                     Bedürfnissen der Leserinnen und                     Workshops Telefonanrufe an mög-
                   Leser auf den Grund und trugen                        liche Leserinnen und Leser, um
                   eine Vielzahl von Ideen zur Weiter-                     einerseits die Anforderungen an die
                   entwicklung der Brattig zusammen.                     Brattig besser zu verstehen und um
                                                                         andererseits erarbeitete Lösungen                       AKTUELLES
                                                                         zu verifizieren.
                                                                         [Bilder: Markus Felder]



                       Eintägiger Workshop als Quelle neuer Ideen        statt. Die Teilnehmenden hatten diesmal den Auftrag, mit den
                       Den Workshop führten wir gemeinsam mit Gästen ver-  gleichen Personen wie am Vormittag die Lösungsansätze kurz   AKTUELLES
                   schiedener Altersgruppen und mit verschiedenen Interessen   zu besprechen, zu verifizieren und zu ergänzen. Als Abschluss
                   durch. Die divers zusammengestellte Gruppe hat System: Der   des Workshops präsentierten die vier Gruppen ihre Resultate
                   Design-Thinking-Prozess geht davon aus, dass eine diverse   in spielerischer Form. Sie schlüpften in die Rolle ihrer Ziel-
                   Gruppe zu besseren Lösungen kommt als eine kleine Gruppe   gruppe und präsentierten aus dieser Perspektive ihre wich-
                   mit einheitlicherem Hintergrund.                      tigsten und erfolgversprechendsten Resultate.
                       Wie lief dieser Workshop-Tag ab? Nachdem die Ausgangs-                                                    AKTUELLES
                   lage und die Problemstellung für die ganze Gruppe geklärt wa-  Über 50 Lösungsansätze, die ersten zehn
                   ren, befassten sich die Teilnehmenden in vier Teilgruppen mit   werden umgesetzt
                   den Bedürfnissen der vier Personas (kulturinteressierte Per-  Der Workshop war dank der engagierten Teilnehmenden
                   sonen, Familien, Heimweh-Entlebucher und junge Leserinnen   sehr ergiebig. Es wurden weit über 50 Lösungsansätze erar-
                   und Leser). Die Lesebedürfnisse wurden zunächst möglichst   beitet. Am Brattig-Essen wurden diese Resultate den Autorin-
                   breit gesammelt. Das Diskutieren oder bereits Reduzieren der   nen und Autoren präsentiert. Auch sie hatten im Anschluss        AKTUELLES
                   Bedürfnisse war nicht erlaubt. Dies folgte im zweiten Schritt:   die Möglichkeit, eine Priorisierung der besten Ideen vor-
                   Hier wurden die Bedürfnisse geordnet, präzisiert und priori-  zunehmen.
                   siert. Zudem hatten die Gruppenmitglieder den Auftrag, ihre   Die ersten zehn Ideen sind in der vorliegenden Brattig
                   erarbeiteten Bedürfnisse mit Vertreterinnen und Vertretern   und der erweiterten Website des Kunstvereins umgesetzt. Das
                   der Zielgruppe zu überprüfen. Dazu telefonierten alle Teilneh-  Redaktionsteam wünscht viel Spass bei der Lektüre!
                   menden mit drei bis vier Personen. So konnten die Annahmen                                                    AKTUELLES
                   zu den Bedürfnissen verifiziert und Unklarheiten reduziert
                   werden.                                                   Markus Felder
                       Nach einer gegenseitigen Präsentation der Resultate   Mitglied der Brattig-Kommission
                   der vier Teilgruppen ging es am Nachmittag weiter mit der
                   Lösungsentwicklung. Auch hier wurden in einer ersten Phase                Link und QR-Code
                   möglichst viele Lösungen gesammelt, ohne Diskussion oder                zur Erklärung der Methode des         AKTUELLES
                   Bewertung. Diese folgten wiederum in einem zweiten Schritt,             Design Thinking:
                   indem die wichtigsten Lösungsansätze geschärft und priori-              https://studyflix.de/wirtschaft/
                                                                                           design-thinking-3494
                   siert wurden. Im Anschluss fand eine zweite Telefonrunde
   36   37   38   39   40   41   42   43   44   45   46