Page 86 - Entlebucher Brattig 2019
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                                                                                                den Bannermeister Emmenegger,
                                                                                                gestaltet vom Bildhauer Emil
                                                                                                Wiederkehr.








               Brunnen beim Denkmal für Bannermeister Emmenegger     weshalb sowohl der Friedhofbrunnen wie auch der
                                                                     Brunnen auf dem Schulhausplatz und der Adlerbrunnen
               Das 1953 errichtete Denkmal für Bannermeister Emmen-  vom Wasser aus der Quelle auf Grundstück Nr. 121
               egger des Bildhauers Emil Wiederkehr, das zur Erinne-  gespiesen werden. Diese Brunnen tragen den Vermerk,
               rung an den Bauernkrieg vor 300 Jahren erstellt wurde,  dass sie nicht als Trinkwasser geeignet sind.
               ist mit einem einfachen Brunnen gekrönt, dessen Wasser  Auch das Wasser des als Ersatz eines älteren Brunnens
               ebenfalls aus privater Quelle fliesst.                seit 1998 bestehenden Naturbrunnens aus Granit bei der
                                                                     Feldkapelle (Fäldchäppeli) fliesst aus einer privaten Quelle.
               Weitere Brunnen                                       Von privatem Quellwasser gespeist wird schliesslich der
                                                                     Brunnen vor den Alterswohnungen zum Lindenhof.
               An die Stelle eines Brunnens beim Pfarrhaus wurde ein
               kleiner Brunnen neben der Friedhofmauer errichtet,    Walther Unternährer, * 1930, Schüpfheim,
               während nach dem Schulhausbau von 1932 ein Brunnen    Dr. jur., Lokalhistoriker
               auf dem Schulhausplatz erstellt wurde.
               Das Wasser für diese Brunnen und für den Adlerbrunnen  1  Protokoll vom 9. Mai 1931 (Nebenakten BH 559 Grundbuch
               stammt aus einer Quelle auf der damaligen Pfarrpfrund-  Schüpfheim)
                                                                     2  Schreiben Gde.rat / Verkehrsverein Schüpfheim vom
               matte. Schon am 1. Herbstmonat 1777 schloss der        28.November 1933 (Gemeindearchiv Schüpfheim)
               Schüpfheimer Pfarrer Josef Xaver Schnider von War-    3  Protokoll der Gemeindeversammlung Schüpfheim vom
               tensee mit den Genossen zum hinteren Dorfbrunnen in    18.März 1934 (Gemeindearchiv Schüpfheim)
               Schüpfheim einen Vertrag, nach welchem das Wasser     4  Entlebucher Anzeiger Nr. 146 vom 10. Dezember 1947
               aus der Pfarrpfrundmatte (Grundstück Nr. 121) für «sei-  5  Einladung Grundbuchbereinigungsamt Schüpfheim vom
               nen Fisch- oder Krebsbrunnen zustehen und verbleiben   20. Februar 1963 (Grundbuch Schüpfheim)
                                                                     6  Protokoll Wasserversorgung Schüpfheim vom 5. November 1947
                    7
               solle» , aber auch durch die Dorfgenossen genutzt wer-  und 20. März 1963
               den dürfe. Im Dienstbarkeitsvertrag vom 26. März 1963  7  Dienstbarkeitsvertrag vom 26. März 1963 (Nebenakten BH 584
               wurde dieses Recht den neuen Verhältnissen angepasst,  Grundbuch Schüpfheim)
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