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Elisabeth Aeschlimann
Aufbruch zur Unabhängigkeit
Stromerzeugung im eigenen Betrieb
Kurz nach dem Schritt in die Selbstständigkeit als Schreiner Zusätzlich war «Nachdenken und Optimieren» angesagt.
mit eigener Schreinerei waren die Diskussionen zur Stromlibe- Das heisst, einerseits nach Möglichkeit die Maschinen dann
ralisierung allgegenwärtig. Das war mitunter Anstoss, nebst einzusetzen, wenn die Anlage Energie produziert, und ande-
Pioniergeist und «Gwunder», den Energieverbrauch zu opti- rerseits den Überschuss nach unseren Bedürfnissen zu priori-
mieren und unabhängiger zu werden in Sachen Energie. 2015 sieren (Batterien, Boiler und Auto). Das bedingt eine intelli-
realisierten wir unsere erste Photovoltaik-Anlage auf dem gente Steuerung, welche dieses Management übernimmt.
Dach der Schreinerei. Zu dieser Zeit waren PV-Anlagen in Seit 2019 sind wir mit unserem Betrieb zu 66 Prozent
unse rer Region noch kaum verbreitet und relativ teuer. Die autark, was die Stromerzeugung anbelangt.
Anlage lieferte im Jahr ungefähr 11 000 kWh. 2018 kam eine Energie wird uns fortan mehr und mehr beschäftigen.
zweite Anlage auf dem Hausdach dazu. Jetzt wollten wir auch Energie und Wasser betreffen uns alle. Sensibel sein und nach
noch Batterien, um den Strom zu speichern. Wir investierten Alternativen suchen, haushälterischer Umgang mit Energie
in eine Batterie-Speicheranlage. Wir bekamen die Möglich- und Wasser muss unser aller Ziel sein.
keit, dafür gebrauchte Notstrombatterien einzusetzen. Diese
Batterien speichern ungefähr 60 kWh.
Elisabeth Aeschlimann
Mitglied der Brattig-Kommission
Energiebilanz

