Page 159 - Entlebucher Brattig 2023
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Bücherecke
Doris Sprecher
Ulrich Suter «Sörenberg» Ulrich Suter, der in Schongau lebende Herausgeber des Buches,
Die Schweiz lesen mit sagt, dass Bilder oft mehr erzählen als Worte. Darum finden sich
Fotografien aus dem zu den vielen Fotos erst ab Seite 116 die dazugehörenden Bild-
Bildarchiv der ETH legenden. Der Leser kann sich auf diese Weise ganz auf die Bilder
Zürich konzentrieren und diese nach seinem Erfahrungshintergrund
inter pretieren. Die Bilder, die im Buch abgedruckt sind, stammen
aus dem Bildarchiv der ETH Zürich und spannen einen «Bilder-
Bogen» über 100 Jahre Sörenberg. So lässt sich das Wachstum
und die Entwicklung von Sörenberg erkennen, oder der Betrachter
sieht, wie stark sich der Wald verändert hat.
Bewohnerinnen und Bewohner 15 Menschen mit einer Beeinträchtigung aus dem WohnWärch-
des WohnWärchSunnebüel Sunne büel in Schüpfheim haben in ihren Ateliers und der Schreib-
«Träumen erlaubt, werkstatt ihre Gedanken auf Papier verfassen lassen. Die Texte der
oder nicht?» Autorinnen und Autoren wurden verbal diktiert und/oder sind mit
Eine Sammlung von unterstützter Kommunikation vermittelt worden.
Texten und Geschichten Auf gut 80 Seiten finden sich Texte, die in den letzten fünf Jahren
vor der Veröffentlichung der Broschüre (Herbst 2020) entstanden
von Autorinnen und sind. Manche der Texte sind sehr kurz, eine Autorin schreibt:
Autoren des Wohn- «Ich wage Leben.» Ein anderer Autor erzählt auf drei Seiten das
WärchSunnebüel, Mär chen von Hänsel und Gretel in eigenen Worten nach.
Schüpfheim
Lukas Fries-Schmid Lukas Fries-Schmid lebt mit seiner Familie als Co-Leiter im Sonnen-
«Hör auf zu helfen» hügel – Haus der Gastfreundschaft in Schüpfheim. Er schreibt in
Ohnmacht als Tor zum seinem Buch darüber, auf welche Art wir helfen sollen und wie wir
göttlichen Geheimnis damit umgehen können, wenn Helfen ein Gefühl von Ohnmacht
ISBN/EAN : 978-3-429-05752-7 auslöst. Er setzt eine andere Art von Hilfe voraus: Eine Hilfe, in der
wir unsere Grenzen respektieren und lernen, mit unserer Ohnmacht
angesichts unserer Hilflosigkeit umzugehen.

